Uhrphoria 2026 – 140 Uhrenfans, 16 Marken und ein Tag voller Uhrenleidenschaft
Am 06.06.2026 war es endlich soweit: Die Uhrphoria ging in die dritte Runde. Nach vielen Wochen der Planung, unzähligen Telefonaten, E-Mails, Abstimmungen und Vorbereitungen öffneten sich die Türen des Fahr-Werks in Groß-Zimmern für einen Tag, der ganz im Zeichen der gemeinsamen Leidenschaft für Uhren stand.
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Mehr InformationenBereits am Vormittag begann für Aussteller und Helfer der Aufbau. Tische wurden positioniert, Uhren arrangiert, Banner aufgestellt und die letzten Details abgestimmt. Während die Aussteller ihre Präsentationen vorbereiteten, wurden Technik, Beschilderung und Verpflegung für den Tag aufgebaut.
Gegen 14:00 Uhr trafen dann die ersten Gäste ein und schnell wurde deutlich, worauf sich viele seit Wochen gefreut hatten: einen Nachmittag und Abend voller Uhren, Gespräche und Begegnungen mit Gleichgesinnten. Mit jeder Stunde füllte sich die Location mehr und mehr mit Menschen, die alle eines gemeinsam hatten: die Begeisterung für Zeitmesser.
16 Marken und Aussteller unter einem Dach
Insgesamt waren in diesem Jahr 16 Marken und Aussteller vertreten. Der Schwerpunkt lag wie gewohnt auf spannenden Microbrands und unabhängigen Herstellern, die man nicht an jeder Ecke findet.

Mit dabei waren unter anderem Heinrich Watches, Frederique Constant, Alpina, Pierre Lannier, 1977, VANDAAG und Bombfrog. Jede Marke brachte ihren eigenen Charakter mit und zeigte eindrucksvoll, wie vielfältig die heutige Uhrenlandschaft geworden ist.
Besonders gefreut hat mich die Internationalität der vertretenen Marken. Die Aussteller kamen aus Deutschland, Frankreich, Polen und der Schweiz und machten die Uhrphoria damit auch über die Landesgrenzen hinaus zu einem spannenden Treffpunkt für Uhrenfans. Darüber hinaus konnten die Besucher auch einen Blick über den Tellerrand werfen. Das Autohaus Hedtke war mit verschiedenen Modellen von Lynk & Co vertreten und zeigte, dass modernes Design und innovative Konzepte nicht nur in der Uhrenwelt zu finden sind.
Eine weitere Bereicherung war Juwelier Techel aus dem Loop 5, der Marken wie Breitling, Oris und Tag Heuer oder Ebel präsentierte und damit einen spannenden Kontrast zu vielen der kleineren Hersteller bildete.
Mit Leon von ChronoRestore war zudem ein Uhrmacher vor Ort, der interessante Einblicke in seine Arbeit gab und für viele spannende Gespräche rund um Service, Reparaturen und die technische Seite unseres Hobbys sorgte.
Community statt klassische Messe
Was die Uhrphoria für mich besonders macht, ist die familienfreundliche Atmosphäre. Natürlich geht es um Uhren. Natürlich werden technische Details diskutiert, Werke verglichen und Neuheiten begutachtet. Doch im Mittelpunkt stehen die Menschen.Viele Besucher kennen sich bereits von früheren Events, aus der flomp89 Lounge, von YouTube oder aus den sozialen Medien. Andere waren zum ersten Mal dabei. Trotzdem dauerte es meist nur wenige Minuten, bis man miteinander ins Gespräch kam.

Genau dieser offene Austausch macht für mich den Unterschied. Die Uhrphoria soll keine klassische Verkaufsmesse sein. Sie soll ein Treffpunkt für Menschen sein, die dieselbe Leidenschaft teilen.
Uhren zum Anfassen und Erleben
Ein großer Vorteil des Events ist die Möglichkeit, Uhren nicht nur auf Bildern oder in Videos zu sehen, sondern direkt am Handgelenk zu erleben.
Viele Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, verschiedene Modelle miteinander zu vergleichen, Fragen direkt an die Hersteller zu stellen und sich einen Eindruck von Verarbeitung, Tragekomfort und Design zu verschaffen. Immer wieder hörte man Sätze wie: „Die wirkt in echt ganz anders als auf Fotos“ oder „Mit der Größe hätte ich gar nicht gerechnet.“
Genau diese Erfahrungen kann kein Onlineshop und kein Video vollständig ersetzen.
Der flomp89 Stand und viele bekannte Gesichter
Natürlich war auch die flomp89 Lounge selbst mit einem eigenen Stand vertreten. Neben aktuellen Modellen aus dem Sortiment gab es zahlreiche Gespräche mit Kunden, Zuschauern, Herstellern und Freunden aus der Community.
Besonders gefreut hat mich, wie viele bekannte Gesichter den Weg nach Groß-Zimmern gefunden haben. Gleichzeitig durfte ich bei rund 140 Teilnehmern auch zahlreiche neue Gäste begrüßen. Für mich ist das ein besonders schönes Zeichen, dass unser Hobby lebt und die Community stetig wächst.

Einige Besucher nehmen inzwischen weite Anreisen in Kauf, um bei der Uhrphoria dabei zu sein. Das ist alles andere als selbstverständlich und zeigt mir immer wieder, welche besondere Gemeinschaft in den vergangenen Jahren entstanden ist. Auch der Uhrenclub Westerwald war vor Ort und sorgte mit vielen spannenden Gesprächen und einem durchaus beeindruckenden Fachwissen im Bereich er Armbanduhren für zusätzliche Begeisterung.
Rund 30 verkaufte Uhren und unzählige Gespräche
Natürlich wurden auch Uhren verkauft. Es ist jedem Aussteller freigestellt ob bzw. wie er oder sie die eigenen Uhren verkaufen möchte. Nach meiner Einschätzung wechselten im Laufe des Tages etwas mehr als 30 Uhren direkt vor Ort oder im direkten Nachgang den Besitzer. Dazu kommen zahlreiche Kontakte, Anproben und Gespräche, aus denen sicherlich auch in den Wochen nach dem Event noch Bekanntschaften, Freundschaften und vielleicht sogar Verkäufe entstehen werden.
Mindestens genauso wichtig waren jedoch die vielen Gespräche zwischen Besuchern, Ausstellern und Sammlern. Oft ging es dabei gar nicht um konkrete Kaufentscheidungen, sondern einfach um die gemeinsame Begeisterung für unser faszinierendes Hobby.
Die Uhrphoria in Zahlen
Sechs Stunden Eventdauer, 16 Aussteller, zwei Fahrzeuge von Lynk & Co, rund 140 Personen inklusive Aussteller, Essen und Getränke über den gesamten Veranstaltungstag hinweg sowie rund 200 Gigabyte an eigenem Foto- und Videomaterial zeigen, welchen Umfang die Uhrphoria inzwischen erreicht hat.
Gerade die vielen Fotos, Videos, Interviews, Wristshots und Eindrücke werden mich und die Community noch lange nach dem Event begleiten und in den kommenden Wochen nach und nach ihren Weg in Videos, Beiträge und Erinnerungen finden.
Fazit
Wenn ich auf die Uhrphoria 2026 zurückblicke, dann sehe ich nicht zuerst die Anzahl der Besucher, die Verkaufszahlen oder die Marken.
Ich sehe Menschen, die gemeinsam ihrer Leidenschaft für Armbanduhren nachgehen. Ich sehe Hersteller, die sich Zeit für Gespräche nehmen. Ich sehe Sammlerinnen und Sammler, die sich intensiv über ihre Uhren austauschen. Und ich sehe Familien, die einen entspannten Tag miteinander verbringen. Mit rund 140 Teilnehmern, 16 Marken und Ausstellern sowie einer großartigen Atmosphäre war die Uhrphoria 2026 für mich ein voller Erfolg.
Mein Dank gilt allen Besuchern, Ausstellern, Helfern und Unterstützern, die diesen Tag möglich gemacht haben. Ihr seid der Grund, warum aus einer losen Idee inzwischen ein echtes familienfreundliches Community-Event im Uhrenbereich geworden ist.
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