Am 12. September 2025 war es so weit: Gemeinsam mit Teilen der flomp89-Community durfte ich die traditionsreiche Marke STOWA in Pforzheim besuchen. STOWA gehört zu den bekanntesten deutschen Uhrenmarken, gegründet bereits 1927 von Walter Storz, und ist seit Jahrzehnten eng mit der Geschichte der Pforzheimer Uhrenindustrie verbunden. Heute steht die Marke vor allem für klassische Fliegeruhren, Bauhaus-Modelle und eine klare Linie im Design, verbunden mit handwerklicher Uhrmacherkunst.

Schon beim Eintreten erwartete uns ein echtes Highlight: der Museumsbereich. Dort standen eine alte Werkbank sowie zahlreiche historische STOWA-Modelle in Vitrinen. Ein stimmungsvoller Auftakt, der die Verbindung zwischen Tradition und Gegenwart greifbar machte. Der Blick führte uns direkt weiter in den offenen Uhrmacherbereich – unverbaut und transparent. Nach einer herzlichen Begrüßung ging es also direkt zu den Uhrmachern.

Hier konnten wir Max und natürlich auch den anderen Uhrmacherinnen und Uhrmachern bei der Arbeit über die Schulter schauen. Kevin und Stefan von STOWA standen uns dabei Rede und Antwort. Es ging querbeet durch spannende Themen: vom klassischen Uhrmacherhandwerk über den Ablauf im Direktvertrieb bis hin zu internen Fragen – etwa, ob STOWA künftig auch Ausbildungsplätze anbieten wird. Bisher ist das zwar nicht der Fall, aber klar wurde: Das Thema Nachwuchs in der Uhrmacherei ist auch hier ein wichtiges Zukunftsthema.

Weiter ging es in den Bereich der Individualisierung. Zwei sehr freundliche Mitarbeiter erklärten uns den Zifferblattdruck und jeder, der wollte, durfte sogar selbst ein STOWA-Zifferblatt mit dem Firmenlogo bedrucken. Ein kleines Highlight, das sicher keiner so schnell vergisst. Im selben Raum stand außerdem der Laser, mit dem Gravuren möglich sind. Die Bandbreite reicht von Namen und Daten bis hin zu feinen Umrissen sogar ein Motiv wie die verkleinerten Fußabdrücke eines Neugeborenen lässt sich teilweise realisieren.
Als besonderes Goodie bekam jeder Teilnehmer ein Schweizer Taschenmesser mit eigener Namensgravur, eine tolle Erinnerung an diesen Tag.
Zum Abschluss führte uns der Weg in die Räume zur Kollektionsvorstellung. Bei erfrischenden Getränken konnten wir nahezu die gesamte aktuelle Kollektion bestaunen und natürlich auch direkt ans Handgelenk legen. Fotografieren und Filmen war jederzeit erlaubt, perfekt für alle Content-Hungrigen in unserer Community.
Den Abend ließen wir schließlich gemeinsam mit der gesamten Gruppe, inklusive einiger STOWA-Mitarbeiter, bei einem gemütlichen Essen in Pforzheim ausklingen.
Es war ein wunderschöner Tag voller interessanter Eindrücke, spannender Gespräche und echter Nähe zur Marke. Im Namen der gesamten flomp89-Community bedanke ich mich ganz herzlich bei STOWA für die Gastfreundschaft und die offenen Einblicke in die Arbeit der Manufaktur.