WatchTime Düsseldorf 2025 – drei Tage zwischen Marken, Menschen und Momenten

Drei Tage, unzählige Gespräche und jede Menge Leidenschaft: Die WatchTime Düsseldorf 2025 war mehr als nur eine Uhrenmesse – sie war ein Treffpunkt für Marken, Sammler und echte Enthusiasten. Zwischen bekannten Gesichtern, neuen Kooperationen und der Premiere meiner „DNA“ Kooperationsuhr zeigte sich wieder, warum die Uhrenszene so lebendig ist: weil sie von Menschen getragen wird, die Uhren nicht nur tragen, sondern fühlen.

WatchTime Düsseldorf 2025 – drei Tage zwischen Marken, Menschen und Momenten

Drei Tage Uhrenleidenschaft: die WatchTime Düsseldorf als Treffpunkt der Szene

Die diesjährige WatchTime Düsseldorf war für mich wieder einer dieser Termine, bei denen man merkt, wie sehr die Uhrenwelt lebt und zwar weit über bloße Technik oder Design hinaus. Drei volle Tage war ich vor Ort: Freitag, Samstag und Sonntag. Begleitet wie immer von Mario F. (Uhrphoria) und an zwei Tagen auch von Marius J., meinem Videografen, den viele von euch ebenfalls bereits durch die Uhrphoria kennen.

Dieses Jahr ging es für mich aber nicht nur ums Filmen oder die reine Berichterstattung. Ich war da, um Gespräche zu führen, Marken zu treffen, Kooperationen zu pflegen und neue Wege auszuloten – sowohl für meine flomp89 Lounge als auch für den Onlineshop. Und ganz ehrlich: Es hat sich gelohnt.

Ein Auftakt mit gemischtem Gefühl und starkem Ergebnis

Am Freitagmorgen war ich noch etwas skeptisch. Auf dem Papier wirkte es so, als wären in diesem Jahr etwas weniger Aussteller dabei. Das Gefühl hatte wohl jeder, der den Hallenplan das erste Mal gesehen hat und auch wenn das kein Drama ist, sorgt es natürlich im Vorfeld für ein bisschen Unsicherheit.
Vor Ort dann aber sofort Entwarnung: Die Stimmung war gut, die freien Flächen beispielsweise als Communitycorner sinnvoll genutzt, keine Leerräume, kein Stillstand. Gleich am Freitag nutzte ich die ruhigeren Stunden, um Marken zu besuchen, mit denen ich bereits zusammenarbeite. Da wären zum Beispiel: HEINRICH, Alexander Shorokhoff, STOWA, Hanhart, VANDAAG und DUG – alles Namen, die viele von euch u.a. aus meiner flomp89 Lounge schon kennen.

Florian flomp89 gemeinsam mit Toni Brodfuehrer, dem CEO der Marke DUG auf der WatchTime Düsseldorf
Florian (flomp89) gemeinsam mit Toni Brodfuehrer, dem CEO der Marke DUG.

Dazu kamen Marken wie 1977 aus Frankreich. Zwar erstmals auf der WatchTime vertreten, aber natürlich kein Unbekannter: Wir arbeiten schon seit geraumer Zeit zusammen und 1977 war auch bei der Uhrphoria schon mit dabei, genauso wie einige der gerade genannten Marken ebenfalls. Genau solche Tatsachen zeigen, wie eng und lebendig die Verbindungen innerhalb der Szene geworden sind.

Samstag auf der WatchTime – das Herzstück der Messe

Am Samstag war dann, wie erwartet, am meisten los. Schon beim Betreten der Halle war klar: Heute trifft sich hier alles, was Rang, Namen und eine Leidenschaft für Uhren hat.

Zwischen Kameras, Mikrofonen und unzähligen Gesprächen blieb kaum ein Moment zum Durchatmen, und trotzdem war es genau das, was ich an solchen Tagen liebe: der direkte Austausch mit euch, mit Sammlern, Markenvertretern und vielen Freunden aus der Community.

Von spontanen Diskussionen über Werke, Designs und persönliche Uhren-Vorlieben, über viele Gespräche zu potenziellen Uhrenkäufen, bis hin zu Unterhaltungen die weit mehr als das reine Thema Uhr behandelten, war der Austausch wirklich vielfältig. Genau das macht für mich den Unterschied aus. Uhren sind eben nie nur Objekte, sondern Geschichten, Emotionen und Lebensphasen.

Mit Mario und Marius habe ich den Samstag intensiv genutzt, um Videomaterial zu drehen, Stimmungen einzufangen und Content für die kommenden Wochen vorzubereiten. Dieses Mal bewusst etwas anders: weniger hektisch, dafür mit mehr Fokus auf echte Eindrücke. Blog, Video und Fotos greifen ineinander und sollen zeigen, was solche Events wirklich ausmacht.

Ein echtes Highlight war mein Meet & Greet bei 1977 und Alexander Shorokhoff inklusive des offiziellen Releases meiner eigenen Kooperationsuhr, der „DNA“. Ein Moment, auf den ich lange hingearbeitet habe und der hier den perfekten Rahmen bekommen hat.

Ein Blick auf die Aquasphere von Hanhart auf der WatchTime Düsseldorf
Ein Blick auf die “Aquasphere” von Hanhart.

Was mir persönlich etwas gefehlt hat, war ein stärkerer Community Corner. Die Idee ist super, aber ich hätte mir gewünscht, dass der Bereich gemütlicher gestaltet ist, weniger Konferenztische, mehr Lounge-Feeling. Auch die Zahl der Creator-Panels war quasi nicht existent und somit natürlich bedeutend kleiner als in den letzten Jahren. Gerade für uns Creatoren, die viel Berichterstattung und nicht zuletzt auch Werbung für das Event machen, wäre da noch Potenzial für die entsprechende Präsenz (durch Panels, organisierte Kick Offs, Werbeflächen usw.) durch die WatchTime selbst gewesen.

Sonntag – entspannter Ausklang zwischen Marken und Menschen

Der Sonntag war spürbar entspannter, aber keineswegs ruhig. Viele nutzten den Tag, um in Ruhe durch die Veranstaltungshallen zu gehen, letzte Gespräche zu führen oder einfach zu genießen, was diese Messe so besonders macht.

Für mich war er perfekt, um noch einmal bei einigen Marken vorbeizuschauen, Kontakte zu festigen und das Wochenende mit einem weiteren persönlichen Highlight abzuschließen: meinem Meet & Greet bei HEINRICH.

Wolfgang Heinrich gemeinsam mit seiner Frau am Heinrich-Stand auf der WatchTime Düsseldorf
Wolfgang Heinrich gemeinsam mit seiner Frau am Stand von HEINRICH.

Gerade dort zeigte sich wieder, warum ich Microbrands so schätze: ehrliche Gespräche, greifbare Leidenschaft und diese unmittelbare Verbindung zwischen Marke, Produkt und Mensch. Es ist genau das, was die Uhrenszene lebendig hält.

Das Team von ChronoRestore sorgte am entsprechenden Stand für die uhrmacherischen Kompetenzen.
Zwar war Bruno Söhnle dieses Jahr leider nicht als Aussteller vertreten, aber eine Möglichkeit, die neue “Bergamo Automatik” zu sehen, hatte ich zum Glück trotzdem.

Nebenbei liefen noch ein paar spannende Gespräche, aus denen sich in den kommenden Monaten sicher Neues ergeben wird. Ganz konkret kann ich schon sagen: Ab Anfang 2026 wird sich bei flomp89 in Sachen Marken und Kooperationen wie gewohnt noch einiges tun.

Marken, Menschen und das, was bleibt – warum die WatchTime begeistert

Wenn man die drei Tage zusammenfasst, dann bleibt vor allem eines hängen: diese unglaubliche Mischung aus Markenvielfalt, Leidenschaft und freundschaftlichem Miteinander.
Die großen Namen haben wieder beeindruckt, aber gerade die kleineren Marken haben gezeigt, wie viel Kreativität und Seele in dieser Szene steckt. Wer bei mir einkauft oder in der flomp89 Lounge vorbeischaut, weiß, dass genau das mein Thema ist – ehrliche Microbrands, gelebte Leidenschaft und transparente Kommunikation.

Und genau das war die WatchTime auch in diesem Jahr. Sie war eine Bühne für echte Uhrenfans, starke Ideen und Begegnungen auf Augenhöhe.

Danke an die Community – und auf ein Wiedersehen bei der nächsten WatchTime

Ein riesiges Dankeschön geht von mir an das gesamte WatchTime-Team rund um Charlotte Frieß für die Organisation und den reibungslosen Ablauf. Und natürlich ein noch größeres Danke an euch, die flomp89 Community. So viele bekannte Gesichter, so viele neue Gespräche, so viel ehrliches Interesse, das war wirklich etwas Besonderes.

Die WatchTime 2025 war für mich kein Pflichttermin, sondern ein Erlebnis. Drei Tage voller Energie, Begegnungen und Inspiration. Ich fahre jedes Mal mit dem Gefühl nach Hause, dass diese Szene lebendig ist, weil sie von Menschen getragen wird, die Uhren nicht nur als Zeitmesser sehen, sondern fühlen. Und genau das macht sie für mich so faszinierend.

Bis bald – in der flomp89 Lounge, auf meiner Website, auf YouTube oder beim nächsten Event.
Euer
Flo

flomp89
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