Vor Kurzem war ich mal wieder auf einem klassischen Uhrenevent – dieses Mal bei einem bekannten Juwelier in Frankfurt am Main, der gemeinsam mit Hublot und Bulgari eingeladen hatte. Nach längerer Zeit, in der ich fast ausschließlich mit Microbrands, unabhängigen Uhrmachern und natürlich unserer flomp89-Community unterwegs war, war das für mich ein spannender Perspektivwechsel und ehrlich gesagt, genau der richtige Impuls zur richtigen Zeit.
Luxusuhren-Event in Frankfurt: Begegnung mit großen Marken
Schon beim Eintreten merkte man, dass hier eine andere, aber nicht weniger faszinierende Welt der Uhrmacherei zelebriert wird. Ein luxuriöses Ambiente, perfekt ausgeleuchtete Präsentationsvitrinen und eine Atmosphäre voller Begeisterung für hochwertige Handwerkskunst prägten den Abend. Das Publikum war dabei mindestens genauso vielseitig wie die zu bestaunenden Uhren. Mir persönlich bekannte Gesichter aus der Microbrandszene konnte ich jedoch leider nicht erspähen.
Innovation von Hublot: Saphirgehäuse und moderne Uhrmacherkunst
Hublot zeigte eindrucksvoll, wie stark die Marke trotz bereits zahlreicher Patente auch weiterhin auf Materialinnovation setzt. Besonders beeindruckend waren die Saphirglasgehäuse in verschiedenen Farben – von transparent über Hellblau bis hin zu Rosa. Dass ein so hartes bzw. teils sprödes Material derart vielfältig bearbeitet und eingefärbt werden kann, war für mich eine echte Überraschung. In Kombination mit den hauseigenen Manufakturkalibern entstand so ein faszinierendes Zusammenspiel aus Technik, Transparenz und Design und somit auch mein persönliches Uhrenhighlight des Abends.


Die Octo Finissimo von Bulgari: Weltrekorde in ultraflacher Uhrmacherei
Im Fokus bei Bulgari stand die Octo Finissimo Kollektion, bekannt für ihre extreme Flachheit und technische Raffinesse. Gleich mehrere Weltrekorde in der Kategorie der flachsten Uhren mit diversen beeindruckenden Komplikationen unterstreichen die Innovationskraft der Marke.
Die Serpenti: Schmuckuhr mit ikonischem Design
Besonders für die anwesenden Damen war die Präsentation der legendären Serpenti von Bulgari in den verschiedensten Variationen ein Blickfang. Mit ihrem geschwungenen Gehäuse und der markanten Linienführung verkörpert sie seit ihrer Einführung im Jahr 1948 ein Stück Designgeschichte und zeigt, wie Bulgari die Kunst der Goldschmiederei und Uhrmacherei meisterhaft miteinander verbindet.

Atmosphäre und Gespräche: Leidenschaft für Luxusuhren verbindet
Neben den Uhren selbst war es vor allem die Stimmung, die den Abend so besonders machte. Bei zumindest für mich alkoholfreien Cocktails und feinen Häppchen entstanden Gespräche mit Sammlern, Kunden und Menschen, die Freude an schönen Dingen haben. Während in unserer flomp89-Community bei solchen Gelegenheiten sehr oft über Werke, Kaliber und Microbrands im Allgemeinen gesprochen wird, standen hier Design, Markenidentität und das Erlebnis der Markenwelt im Vordergrund. Um entsprechendes Wissen zu transportieren, waren sowohl von Bulgari als auch von Hublot gleich mehrere Markenvertreterinnen und Markenvertreter vor Ort, die sämtliche Fragen direkt haben beantworten können.
Vielfalt der Uhrenszene: Von Microbrands bis Luxusmarken
Dieser Abend hat mir wieder deutlich gezeigt, wie groß und vielfältig die Welt der Uhren doch ist. Es lohnt sich fast immer, abseits des reinen Eventcharakters, auch generell über die gewohnte Szene und die bei uns üblichen Marken hinauszublicken und zu entdecken, was große Player und entsprechende Juweliere alles zu bieten haben. Für mich macht es letztlich die Mischung aus, denn wie Ihr wisst begeistern mich besonders im Alltag neben großen Marken wie Hublot und Bulgari nach wie vor besonders die kleineren Hersteller aus dem In- und Ausland wie zum Beispiel Alpina oder STOWA.
Ein Abend voller Eindrücke und neuer Perspektiven
Insgesamt war der Besuch des Events rundum gelungen und definitiv bei passender Gelegenheit eine Wiederholung wert. Sei es durch spannenden Gespräche oder “nur” durch die interessanten Uhren verschiedenster Preisklassen, die Faszination für hochwertige Uhrmacherei lebt auf jeder Ebene – man muss nur offen sein, sie überall zu entdecken.