Die Alpiner Extreme Solarmetre von Alpina – eine Uhr für jede Gelegenheit

Solar, aber ohne Technik-Show und ohne große Worte. Mit der Alpiner Extreme Solarmetre verbindet Alpina moderne Solartechnik mit dem klaren, sportlichen Design der Linie. Lange Gangautonomie, alltagstaugliche Maße und ein bewusst zurückhaltender bzw. sportlicher Auftritt machen sie zu einer sehr stimmigen Ergänzung der Kollektion. Warum dieses Modell im Alltag mehr überzeugt als auf dem Papier, liest du im Blog.

Die Alpiner Extreme Solarmetre von Alpina – eine Uhr für jede Gelegenheit

Warum Solar bei Alpina plötzlich richtig spannend wird

Mit der Alpiner Extreme Solarmetre schlägt Alpina ein neues Kapitel auf. Es eines, das ich ehrlich gesagt so nicht erwartet hätte. Solaruhren kennt man, ja. Aber Alpina schafft es hier, die Technik so unaufgeregt und selbstverständlich zu integrieren, dass sie sich nicht wie ein Feature anfühlt, sondern wie eine logische Weiterentwicklung der Alpiner-DNA im Bereich der Sportuhren.

Bevor ich tiefer einsteige: Wer sich für die Geschichte, Herkunft und das Selbstverständnis von Alpina interessiert, findet dazu bereits einen ausführlichen Beitrag hier im Blog. Den historischen Part lasse ich an dieser Stelle deswegen bewusst weg und verweise an dieser Stelle auf den früheren Artikel.

Die marineblaue Variante der Alpiner Extreme Solarmetre. Gut erkennbar sind hier die für Solaruhren bei Alpina typischen hellblauen Details um das Logo auf 12:00 Uhr und am Ende des Sekundenzeigers. Fotoquelle: Marius Junker.

Solartechnik, aber bitte ohne den typischen “Solar-Look”

Was mir an der Solarmetre sofort gefallen hat: Man sieht ihr die Solar-Technik nicht an. Kein transluzentes Blatt, kein Technik-Showcase, kein offensichtlicher „Ich bin eine Solaruhr“-Moment. Stattdessen ein dynamisch aussehendes Zifferblatt mit dem typischen Alpina-Dreiecksmuster, applizierten Indizes und sauber ablesbaren Leuchtzeigern. Genauso, wie man es von der Alpiner Extreme Kollektion kennt und erwartet.

Die Photovoltaikzellen sitzen unsichtbar unter dem Zifferblatt und sammeln dort Licht, ohne dabei das Design der Uhr zu verändern. Ein kleines Detail verrät die verwendete Technik dann doch: der dezente blaue Akzent rund um das Logo bei 12:00 Uhr sowie das Gegengewicht des Sekundenzeigers werden bei Alpinas erster Solar-Kollektion ganz bewusst als Erkennungszeichen eingesetzt.

Die hellblaue Ausführung der Solarmetre am passenden Kautschukband. Fotoquelle Marius: Junker.

Das Kaliber AL-140, Autonomie, die man im Alltag wirklich merkt

Im Inneren arbeitet das neue Solar-Kaliber AL-140, entwickelt in Zusammenarbeit mit La Joux-Perret. Und hier wird es richtig interessant: Eine einzige Minute Lichteinstrahlung reicht aus, um die Uhr einen ganzen Tag lang zu betreiben. Voll geladen bietet sie bis zu zehn Monate Gangautonomie selbst in kompletter Dunkelheit. Wird die Uhr länger nicht getragen und die Krone gezogen, kann die Energie sogar für bis zu 4 Jahre gehalten werden.

Das ist kein theoretischer Wert, sondern echte Alltagstauglichkeit. Anlegen, tragen, nicht darüber nachdenken. So sollte eine sportliche Uhr funktionieren und genau das entspricht auch den Grundsätzen der „Alpina 4“.

Die Bordeaux-Variante der Solarmetre am noch verklebten Edelstahlband. Fotoquelle: Marius Junker.

Größe, Tragegefühl und Alltag

Mit ihren 37,5 × 38,9 Millimetern ist die Solarmetre klar als Unisex-Modell bzw. für viele unterschiedliche Handgelenksgrößen konzipiert und das funktioniert ganz hervorragend. Sie wirkt sportlich, aber nicht überdimensioniert, sitzt flach am Handgelenk und bleibt angenehm präsent. 100 Meter Wasserdichtigkeit, entspiegeltes Saphirglas und das robuste mehrteilige Edelstahlgehäuse unterstreichen den Anspruch als echte Alltags- und Outdoor-Uhr.

Die türkis/Mintfarbene Variante der Alpiner Extreme Solarmetre, hier am noch neuen, verklebten Edelstahlband. Fotoquelle: Marius Junker.

Farben, Bänder und Preisgestaltung

Die Farbpalette ist selbstbewusst, ohne laut zu sein. Bordeaux, Türkis/Mint, Hellblau, Marineblau und Frostweiß, alles Farben, die gut zur sportlichen und naturnahen Ausrichtung der Alpiner Extreme passen.

Die roten (Bordeaux) und türkise/mintfarbene Variante sind aktuell am Edelstahlband erhältlich und liegen bei einem Listenpreis von 1.195 Euro.

Alle weiteren Farbvarianten kommen am strukturierten Kautschukband und starten bereits unter der 1.000-Euro-Marke, konkret bei 995 Euro im Listenpreis.

Gerade durch die Kombination aus Schweizer Fertigung, Solartechnik, Verarbeitung, dem Markenimage und der Alltagstauglichkeit ist das aus meiner Sicht eine sehr faire und attraktive Positionierung was den Preis angeht.

Die frostweiße Variante am schwarzen Kautschukband sorgt für einen schönen Kontrast und maximale Klarheit in der Optik. Fotoquelle: Marius Junker.

Mein Fazit

Die Alpiner Extreme Solarmetre ist für mich kein kurzfristiger Ausflug in die Welt der Solartechnik bei Armbanduhren, sondern eine konsequente Erweiterung der bestehenden Alpiner Extreme Kollektion. Die Technik ist sehr hochwertig, steht jedoch nicht im Vordergrund, sondern unterstützt das, was eine gute Uhr ausmacht: Verlässlichkeit, Tragekomfort und ein Design, das man auch nach Jahren noch gerne sieht.

Wer eine sportliche Uhr sucht, die man einfach anlegt und vergisst – im besten Sinne – sollte sich die Solarmetre unbedingt live anschauen.

flomp89
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